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Glossar

Ein einheitliches Begriffsverständnis ist wichtig für eine gute Kommunikation. Aus diesem Grund umfasst das Glossar der CID GmbH die wichtigsten Begriffe rund um die Themen IT, Softwareentwicklung und Internet und deren Erklärungen.

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U-Z

A

Active Directory
Verzeichnisdienst von Microsoft Windows 2000 / Windows Server 2003, welches in einem Netzwerk eine zentrale Sammlung an Daten bestimmter Art zur Verfügung stellt: In erster Linie Benutzerkonten (Benutzernamen & Passwörter) zur Authentifizierung von Personen, zentrale Konfigurationen von PCs, und darauf installierter Software, Benutzergruppen, Einwahlrechte über Internet / VPN etc.

Adobe Flash
Software zur Darstellung interaktiver Elemente und Anwendungen auf Webseiten, auch zur Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten.

AJAX
Abkürzung für Asynchronous Javascript And XML. Webseiten, die die AJAX-Technologie benutzen, müssen nicht bei jeder Anfrage komplett neu übertragen werden. Stattdessen können nach Bedarf einzelne Teile der Webseite nachgeladen werden, wodurch sich interaktive Desktop-ähnliche Anwendungen realisieren lassen.

Algorithmus
Ein exaktes und spezifisches Set von definierten Instruktionen, um Probleme in endlich vielen Schritten zu lösen. So können Inhalte durch Computer analysiert werden.

ASP
Abkürzung für Application Service Providing, d. h. das Vermieten oder die Bereitstellung von Anwendungen und Programmfunktionalitäten bzw. kompletter Dienstleistungen (Geschäftsprozess-Outsourcing), auch mit Übernahme der Verantwortung als Service.

B

Backend
Als Backend wird die Daten liefernde Seite einer Client/Server-Anwendung bezeichnet. In der Regel handelt es sich dabei um einen Anwendungs- oder Datenbank-Server. Es ist der Teil der Webprogrammierung, der „im Hintergrund“, also auf dem Webserver ausgeführt wird und an den Browser liefert. Alternativ wird Backend als Bezeichnung für Systeme und Anwendung verwendet, die in einem Unternehmen zur Durchführung operativer Aufgaben eingesetzt werden und nicht durch einen Kunden direkt bedient werden (vgl. Frontend).

BPM
Abkürzung für Business Process Management, d. h. Herausfinden, Gestalten, Dokumentieren und Verbessern von Geschäftsprozessen. Gerne auch unter dem Stichwort Business Process Reengineering verwandt.

Business Intelligence
Zusammenfassung von Methoden und Softwarelösungen zur Auswertung und Analyse operativer Informationen und zur Unterstützung des Entscheidungsmanagements in Unternehmen.

C

Client
System (Hardware oder Anwendung) in einer Netzverbindung, das einen Dienst / Service nicht selbst erbringen kann und daher die Dienstleistungen eines Servers in Anspruch nimmt bzw. als Benutzeroberfläche einer Service-orientierten Anwendung eingesetzt wird.

CMS
Abkürzung für Content Management System, welches für das Administrieren von Webinhalten oder redaktionellen Artikeln mit Unterstützung des Erstellungsprozesses basierend auf der Trennung von Inhalten und Struktur genutzt wird.

Content on Demand
Content on Demand erlaubt Nutzern Inhalte, insbesondere Video- oder Audio-Inhalte, online und individuell auszuwählen und anzuschauen bzw. zu hören. Dies ist eine neue Möglichkeit für Medienunternehmen oder Verlagshäuser Umsätze zu generieren.

Content Repository
Im Content Repository werden alle digitalen Assets zusammen mit Metainformationen gespeichert. Publikation und Suchvorgänge können unter Rückgriff auf das Content Repository realisiert werden.

CORPUS®
Der CORPUS® ist das “Herz” der myLOBster Lösungen. Er verwaltet zentral alle Inhalte (Text, Audio, Video, Werbung und Internet Applikationen) und verknüpft diese themenrelevant.

Cross selling
Querverkauf/Kreuzverkauf, d. h. Verkauf ergänzender Produkte oder Dienstleistungen. Vgl. Up-Selling.

D

Data Mining
Prozess, in dem aus einer sich ständig erneuernden Datenbasis versucht wird, interessante, relevante und wertvolle Informationen und Beziehungen, die so nicht bekannt sind, mit Hilfe von Algorithmen zu identifizieren und zu analysieren.

Digitale Rechteverwaltung (DRM)
Unter Digitaler Rechteverwaltung (DRM) werden Verfahren verstanden, die die Nutzung und Verbreitung digitaler Medien, insbesondere von Filmen, Audioinhalten und Software, kontrolliert.

.NET Framework
Eine integrale Windows-Komponente, die die Entwicklung, Bereitstellung und Ausführung von Anwendungen und Webdiensten unterstützt. Es bietet eine äußerst produktive, auf Standards basierende, mehrsprachige Umgebung für die Integration vorhandener Investitionen in Anwendungen und Dienste der nächsten Generation sowie die Flexibilität, die bei Bereitstellung und Betrieb von Internetanwendungen auftretenden Probleme zu lösen. Das .NET Framework besteht aus drei Hauptkomponenten: der Common Language Runtime, einem hierarchischen Satz vereinheitlichter Klassenbibliotheken und ASP.NET, einer komponentenbasierten Version von ASP.

E

eBusiness
Kontinuierliche Optimierung des Wettbewerbsvorteils einer Organisation und ihrer Position innerhalb der Wertschöpfungskette durch die Anwendung digitaler Technologie und die Nutzung des Internets als primäres Kommunikationsmedium.

eCommerce
Oberbegriff für Online-Shops oder Angebote, bei denen Waren oder Dienstleistungen über das Internet verkauft werden. Das Internet wird hierfür als Medium zur Information, Kommunikation und Transaktion genutzt.

EDI
Abkürzung für Electronic Data Interchange. Umfasst alle elektronischen Verfahren zum asynchronen, vollautomatischen Versand von strukturierten Nachrichten zwischen Anwendungssystemen unterschiedlicher Institutionen.

Empfehlungen
Empfehlungen werden im CORPUS® für weiterführende Informationen, Produkte oder Werbung entsprechend der Nutzerinteressen oder eines Kontexts erzeugt und ausgesteuert.

End-to-end
Alle Aktivitäten von der Kundenbestellung bis zur Auslieferung beim Kunden.

F

Flash
Nichtflüchtiger, wieder beschreibbarer Speicher, z. B. in USB-Sticks. Vgl. Adobe Flash.

Framework
Programmiergerüst, welches in der Softwaretechnik verwendet wird. Es ist selbst noch kein fertiges Programm, es gibt die Anwendungsarchitektur vor und erlaubt in Projekten auf eine vorhandene Basis zurückzugreifen und so sehr effizient vorzugehen.

Frontend
Frontend ist näher an der Eingabe. Es ist der Teil der Webprogrammierung, der „vorne“ beim Surfer im Browser eingesetzt wird bzw. dort zu sehen ist.

H

HTML
Seitenbeschreibungssprache des WWW. Sie definiert und referenziert die logischen Komponenten innerhalb eines Dokumentes, wie Überschriften, Bilder, aber auch Links oder Videos.

I

IPTV
IPTV bedeutet Internet Protocol Television. Es umfasst die digitale Distribution von breitbandigen Anwendungen wie Filme und TV-Programme über das Internet.

L

Landingpage
Speziell eingerichtete Webseite, die nach einem Mausklick auf ein Werbemittel (z. B. Google AdWords) erscheint, um direkt eine Werbebotschaft zu platzieren.

Long-tail
Bezieht sich auf die große Menge von Inhalten, die viele Medien- und Verlagsunternehmen bereits erstellt und veröffentlich haben, und die in Archiven existiert, aber wenig genutzt wird. Mit semantischen Verfahren können diese Assets regelmäßiger genutzt und eine Quelle von zusätzlichen Umsätzen generiert werden.

M

Metatags
Metatags sind HTML Elemente einer Website, die Metadaten über das betreffende Dokument erhalten, und so die Relevanz der Website für eine Suchmaschine erhöhen.

Middleware
Anwendungsneutrale Programme, die so zwischen Anwendungen vermitteln, dass die Komplexität dieser Applikationen und ihrer Infrastruktur verborgen wird. Middleware-Systeme können Daten auch verändern, ergänzen oder in kombinierter Form an Systeme weitergeben.

myLOBster Lösungsframework
Das myLOBster Lösungsframework gibt die Anwendungsarchitektur vor und erlaubt in Projekten auf eine vorhandene Basis zurückzugreifen und so sehr effizient vorzugehen. Durch die Modularisierung und die einzelnen Softwarekomponenten wird die Lösung sehr robust.

N

Natural Language Processing
NLP betrifft die Interaktion zwischen Computern und der natürlichen menschlichen Sprache. Die Verfahren analysieren wie natürliche Sprache mithilfe von Computern algorithmisch verarbeitet werden kann.

O

OMS
Abkürzung für Order Management System, welches zur Verwaltung von Aufträgen und des Warenbestands genutzt wird.

OnPage-Optimierung
OnPage-Optimierung bezeichnet alle Methoden und Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung, die an Inhalt und Struktur des Onlineauftritts vorgenommen werden.

Order Tracking System
Programme, mit deren Hilfe man den aktuellen Bearbeitungsstand einer Bestellung, einer Lieferung oder eines Bezahlungsvorganges erfahren kann.

R

Recommendations
Empfehlungen, die der CORPUS® für weiterführende Artikel, Produkte oder Werbung entsprechend der Interessen der Nutzer gibt.

Rich Internet Applications (RIA)
Internetanwendungen, die sowohl „reichhaltiger“ als auch leistungsfähiger sind, und somit einen Mehrwert gegenüber herkömmlichen Webanwendungen haben, häufig installierten Desktop-Anwendungen ähneln und deren Funktionalität via Web bereitstellen. Notwendige Technologien sind meist AJAX, Flash oder Silverlight zur Realisierung von RIAs.

RSS-Feeds
RSS (ein XML-Standard) wird verwendet, um Inhalte von Webseiten (Informations- / Contentanbietern) anderen Webseiten oder Nutzern zur Verfügung zu stellen (z. B. Nachrichtenmeldungen / News). Diese können zudem über entsprechende Software (Aggregatoren) automatisch konsumiert und dargestellt werden.

S

Semantic Targeting
Bedeutet die richtigen Informationen dem richtigen Nutzer zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Umgebung zu geben.

Semantic Advertisement Targeting
Optimierung der Online-Aussteuerung von Werbung auf Basis semantischer Zusammenhänge zwischen Werbebotschaft und (kontextuellem) Umfeld.

Semantische Analyse
Durch die Extraktion enthaltener Informationen eines Artikels, werden identifizierte Inhalte mit einer thematischen Hierarchie verknüpft (Ontologie). So werden thematische Beziehungen sichtbar und können für die spätere Auswahl von Inhalten verwendet werden.

Semantic Content Targeting
Automatische Vernetzung der Inhalte unter Verwendung von semantischen Algorithmen.

Semantic Product Recommendation
Die Anzeige von notwendigem oder sinnvollem Zubehör, das Angebot passender weiterer Artikel oder die Präsentation von Produkten, die dem Interesse eines Kunden entsprechen (semantische Vernetzung von Produkten).

Semantic User Targeting
Auf Basis semantischer Zusammenhänge werden exakt die Inhalte angezeigt, die dem individuellen Interesse eines Portalnutzers entsprechen und für ihn wichtig sind.

Silverlight
Web-Präsentationstechnik von Microsoft für ein Webbrowser-Plug-In, das reichhaltige Webanwendungen im Stil von Adobe Flash ermöglicht, darüber hinaus aber die Bereitstellung Desktop-ähnlicher Anwendungen über das Internet erlaubt.

Single-Sign-On
Einmalanmeldung, d. h. ein Benutzer kann nach einer einmaligen Authentifizierung auf alle Rechner und Dienste, für die er berechtigt ist, zugreifen, ohne sich jedes Mal neu anmelden zu müssen.

SOA
Abkürzung für Service Oriented Architecture, d. h. eine Softwarearchitektur basierend auf Services, was eine absolute Ausrichtung aller Software exakt auf Ihre Geschäftsprozesse und deren Anforderungen zur Folge hat, sowie eine hohe Flexibilität und Skalierbarkeit des Programms erlaubt.

U

Up-Selling
Das Bestreben des Anbieters, dem Kunden statt einer günstigen Variante im nächsten Schritt ein höherwertiges Produkt oder eine Dienstleistung anzubieten.

V

Video / Audio on Demand
Video / Audio on Demand erlaubt Nutzern Video- oder Audio-Inhalte online individuell auszuwählen und anzuschauen bzw. zu hören. Dies ist eine neue Möglichkeit für Medienunternehmen oder Verlagshäuser Umsätze zu generieren.

W

Web 2.0
Das Web 2.0 steht für Interaktion und Austausch im World Wide Web.

Web 3.0
Zusammenführung der Technologie des Semantischen Web mit sozialen Ansätzen des Web 2.0. Es ist das Angebot an Online-Nutzer, relevante Informationen und Online-Dienste zu erhalten, die thematisch zusammenpassen und semantisch dem persönlichen Interessensprofil entsprechen.

Workflow Management
Applikationen, die den internen und externen Informationsfluss eines Unternehmens automatisieren.

X

XML
Abkürzung für Extensible Markup Language. Eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdaten, textbasierte Metasprache, die es ermöglicht, Daten bzw. Dokumente so zu beschreiben, dass sie - insbesondere über das Internet - zwischen einer Vielzahl von Anwendungen ausgetauscht und weiterverarbeitet werden können.